Shanghai

Von Peking ging es per Express-Zug nach Shanghai, die rund 1260 km haben wir in 4 Stunden und 55 Minuten zurückgelegt und sind pünktlich auf die Minute in Shanghai angekommen. Der Zug ist sehr modern (chinesischer Eigenbau) und die gesamte Strecke ist auf Stehern (einige Meter über der Erde) errichtet und geht im Wesentlichen immer nur geradeaus – der Zug war nahezu durchgehend mit knapp über 300 km/h unterwegs. Würde dieser Zug mit entsprechender Infrastruktur in Österreich verkehren, könnte man die Strecke Wien – Salzburg in nur etwas mehr als einer Stunde zurücklegen… nur mal so als Beispiel ;)

Shanghai selbst ist – wie allseits bekannt – eine sehr moderne, internationale Stadt. Ein Hochhaus reiht sich an das Nächste und die Stadt scheint kein Ende zu nehmen. Mit der Unterkunft hatten wir diesmal Glück: Ein gutes Zimmer zu einem für Shanghai guten Preis – und das bei bester Lage (direkt am People’s Square, nur rund 15 Gehminuten von “The Bund” entfernt – das ist genau gegenüber der weltberühmten Skyline). Auch das Wetter meinte es gut mit uns: nach den Minus-Graden in Peking waren die 17°C in Shanghai nahezu sommerlich – leider wurde es von Tag zu Tag schlechter und am 3. Tag haben wir dann den ersten Regen (nach 35 Tagen auf Reise!) erlebt.

Ein Highlight in Shanghai war die Aussicht aus dem Jinmao-Tower, in dem sich im obersten Stockwerk (88.) eine Aussichtsplattform befindet.Dieses Gebäude war vor vier Jahren noch das höchste in China (420,5 m), inzwischen ist es auf Rang fünf. Immerhin ist es aber noch der zweithöchste Wolkenkratzer von Shanghai und die Aussicht ist einfach gewaltig. Auch interessant: die Altstadt. Mitten in Shanghai(Downtown), umzingelt von Hochhäusern, hat man eine kleine Fläche in traditioneller Bau- bzw. Lebensweise gelassen… ein sehr krasser Kontrast! Auch ein Besuch im “Shanghai Science & Technology Museum” stand auf dem Programm… hier gab es ebenfalls sehr viel Interessantes zu sehen – man sollte aber genügend Zeit einplanen (die eingeplanten rund 5 Stunden haben nicht für alle Teilbereiche gereicht).

Am zweiten Tag haben wir eine junge Chinesin kennengelernt, die seit einem Jahr in Deutschland studiert und auf Heimaturlaub war. Mit ihr haben wir uns am 3. Tag paar Spots aus einem Kunst-Reiseführer angesehen (mal was anderes). Da die Stimmung gut war, hat sie sich spontan entschieden, uns für paar Tage zu begleiten und mit uns nach Hangzhou zu fahren.

Dieser Beitrag wurde unter China, Reise 2012/2013 abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Hinweis: Die Kommentare werden erst nach Genehmigung unsererseits veröffentlicht. Wurde bereits ein Kommentar genehmigt, werden alle weiteren Kommentare sofort veröffentlicht, sofern die gleiche E-Mail-Adresse verwendet wird. Wer nicht jedes mal alle Felder ausfüllen will, kann sich registrieren.

Die E-Mail-Adresse wird natürlich nicht veröffentlicht.